Was ist ein Listenhund?



Was ist ein Listenhund?


Ein Listenhund ist ein Hund, der auf einer Liste steht (die sogenannte Rasseliste).


Jedes deutsche Bundesland hat eine eigene Rasseliste, auf der unterschiedliche Hunderassen gelistet sind und als "gefährlich" deklariert werden. Für diese Gefährlichkeit gibt es bis heute keinerlei Beweise.


Das Wort Listenhund ist ein Synonym für das Wort Kampfhund.

Grund für die Einführung der Liste war ein Vorfall im Jahre 2000, als ein abgerichteter Pitbull den Jungen Volkan tödlich verletzte. Der Besitzer war beim Amt bekannt, aber unternommen wurde von den Behörden bis zum Vorfall nichts.


Die Konsequenz nach dem Vorfall war, dass bestimmte Hunde vor dem Gesetz an den Pranger gestellt wurden und als "von Geburt an unwiderlegbar gefährlich" angesehen werden.

Sehr hohe Auflagen wie ein unrealistisch überhöhter Steuersatz, Sachkundenachweise, Wesenstest, polizeiliches Führungszeugnis, besondere Haftpflichtversicherungen, Zuverlässigkeitsnachweis etc. etc. sind die Folgen davon und bestrafen die Hundebesitzer, die ihre Hunde ordentlich anmelden und sicher führen.


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Mein Hund Carlo ist ein American Staffordshire Terrier und gilt vor dem Gesetz als unwiderlegbar gefährlich. Er hat einen positiven Wesenstest, den er in Hessen alle 4 Jahre wiederholen muss. Ich habe einen Sachkundenachweis und zahle einen 6-fach höheren Hundesteuersatz als Besitzer von nicht gelisteten Hunden.

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